Greifswalder Derby mit fünf Elfmetern

In der Fußball-Landesklasse/Staffel II sind vier Mannschaften aus dem Raum Greifswald integriert. Klar, dass es da des öfteren zu Derbys kommt. Das erste absolvierten die HSG Uni und der HFC, die Hengste. Beide Teams trennten sich 3:3. Vorallemder hohe kämpferische Aufwand der HSG-Spieler hat dazu geführt, dass das Match remis endete, denn die Gastgeber haben in der zweiten Spielhälfte noch einen 1:3-Rückstand aufgeholt. Auch wenn es in der Partie fünf Strafstöße gab, so sind sich beide Seiten einig, dass das Spiel selbst nicht überhart geführt wurde, so gab es nur drei Gelbe Karten.

„Wir hatten einige neue Spieler an Bord“, berichtet Stehpan Beth, der Co-Trainer des HFC. „In der  ersten Spielhälfte lief alles glatt, doch in der zweiten, als die HSG-Elf stärker wurde, verloren wir etwas die Ordnung im Zentrum, so konnte das Uni-Team seine Außenspieler oftmals gut in Szene setzen“, so Beth weiter. „Uns als Trainer hat es gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und dass wir die eine oder andere Sache noch mehr vertiefen müssen. dazu gehört auch die Cleverness, die uns in den entscheidenden Situationen gefehlt hat. Wir müssen das Positive mitnehmen und weiter im Training an uns arbeiten“, zieht Beth die Lehren aus diesem Remis.

Die Verantwortlichen der HSG-Uni sind unterm Strich mit dem Remis zufrieden. „Wir haben nach dem Rückstand einfach nur versucht, ruhig weiter zu spielen“, sagt Trainer Maik Schönfeld. „Uns ist es
dann auch öfters gelungen, in der dicht gestaffelten Defesive der Hengste Lücken zu finden.“ Schönfeld weiß, „dass es kein gutes Spiel von uns war, wir uns aber den Punkt redlich verdient haben.“

Die ersten Spielminuten gehörten den Hengsten. Nach einem gut vorgetragenen Angriff (3.) wurde HFC-Neuzugang Gamradt nur noch per Foul im Strafraum gestoppt. Den fälligen Strafstoß versenkte Schmietendorf. Im weiteren Spielverlauf hatte die HSG mehr Ballbesitz, aber ohne wirklich gefährlich zu werden. Die Hengste machten stets rechtzeitig die Räume dicht. In der 35. Minute entschied der Schiri nach einem Pressschlag im Strafraum auf Elfmeter für die HSG, auch dieser wurde sicher verwandelt.

Unbeeindruckt davon stürmte der HFC weiter – und es gab den dritten Strafstoß, den erneut Schmietendorf verwandelte. Mit Erfolg drängte der HFC auf das dritte Tor, das auch kurz vor der Pause gelang. In der zweiten Halbzeit kam Uni besser ins Spiel. Ein weiterer Strafstoß wurde vom HFC-Keeper Dünow gehalten. Wenig später kassierte er aber den zweiten und den dritten Gegentreffer.

Text: Ostsee-Zeitung Ralf Edelstein

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