Folgenreiche Patzer sorgen für die nächste Niederlage

SV Sturmvogel Lubmin - HFC Greifswald 92 4:0 (3:0)
 
Erneut muss sich der HFC Greifswald aufgrund haarsträubender individueller Fehler geschlagen geben. Trotz guter erster Halbzeit hieß es bereits mit dem Pausenpfiff 3:0 für die Gastgeber aus Lubmin, welche selbst nicht wussten, wie diese hohe Halbzeitführung zustande kam. In den ersten 30 Spielminuten hatte der HFC sogar mehr vom Spiel und hätte durch die Chancen von Schmidt und Schmietendorf in Führung gehen können. Doch anschließend sorgten zwei kapitale Fehler für den 2:0 Rückstand. Zunächst war es HFC-Schlussmann Wodke, der den Ball direkt an die Beine von Sturmvogel-Akteur Gräning schoss, woraufhin der Ball in der 32.Minute ins HFC-Tor trudelte. Nur sieben Minuten später der nächste Patzer. Kriese und Landmesser spielen sich den Ball in der Defensive zu, anstatt diesen weit aus der Gefahrenzone zu befördern. Zu allem Übel landet ein Landmesser-Pass bei Sturmvogel-Stürmer Röder, der unbedrängt zum 2:0 einschieben kann. In der Folge war die Verunsicherung auf Hengste-Seite deutlich zu spüren, die Sturmvogel hingegen wurden zunehmend sicherer und gewannen Selbstvertrauen aus den beiden geschenkten Toren. So erhöhte Linde kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 3:0. Für den 4:0 Endstand sorgte in der 78.Minute Metelski nach einem Konter.
 
"Unglaublich, wie wir uns erneut eine gute Ausgangslage durch haarsträubende Patzer zunichte machen. Wir kamen gut in die Partie und hätten sogar in Führung gehen können. Die beiden unnötigen Gegentore haben uns bis zur Halbzeitpause anschließend völlig aus der Bahn geworfen. Mein Team hat sich in der zweiten Halbzeit jedoch nicht aufgegeben und sich mit zunehmder Spieldauer wieder gefangen. Den Kampf und Willen kann ich meinem Team daher absolut nicht absprechen. Darauf gilt es aufzubauen. Dennoch ist es natürlich deprimierend, dass wir nunmehr das vierte Spiel in Folge aufgrund unglaublicher individueller Patzer herschenken. Ich erwarte hier deutlich mehr Konzentration, damit wir gemeinsam das schwere Ziel Klassenerhalt erreichen", resümiert HFC-Trainer Dünow.

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr erwartet der HFC den Pasewalker FV im Hengste-Park. Die Pasewalker konnte die Partie gegen die HSG Uni Greifswald am Wochenende mit 2:1 für sich entscheiden. Während der HFC nunmehr sieben Punkte Rückstand auf den rettenden 10.Platz hat, steckt auch der Stadtrivale HSG mit vier Punkten Rückstand tief im Abstiegskampf. Die Pasewalker kletterten durch den 2:1 Erfolg hingegen auf Platz 9.

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